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Art Basel Paris 2026: Kunst unter Glas, Unruhe vor der Tür

vor 50 Minuten
8 Min. Lesezeit

Die fünfte Ausgabe der Art Basel Paris sollte ein Fest werden: 211 Galerien, eine neue Direktion und das Licht der grossen Glaskuppel des Grand Palais. Nach den Krawallen der vergangenen Woche und angekündigten Protesten schliesst die Messe nun zwei Tage früher als geplant. Ein Rundgang zwischen Rekordpreisen, Sicherheitsbarrieren und einer Kunstwelt, die sich fragen muss, wer eigentlich ihre Geschichten erzählt.

Raumgreifende Installation mit Pflanzen, Gazelle und Frauenfigur auf transparenten Bahnen unter der Glaskuppel
Installation unter der Glaskuppel: Pflanzen, Tiere und eine Frauenfigur auf transparenten Bahnen im Hauptschiff des Grand Palais.

Abschied nach einem Publikumstag

Seit Donnerstagnachmittag ist es offiziell: Die Art Basel Paris schliesst ihre Ausgabe 2026 am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr. Samstag und Sonntag bleibt der Grand Palais zu. In der Mitteilung an Besucherinnen, Besucher und Galerien heisst es, man beende die Messe «angesichts möglicher Demonstrationen in Paris an diesem Wochenende und zum Schutz unserer Besucher, Aussteller, Partner, Mitarbeitenden und Kunstwerke» (The Art Newspaper). Und weiter: «Diese Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen. Die Sicherheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität» (The Art Newspaper).

Unterzeichnet haben die Nachricht an die Galerien Vincenzo de Bellis, Chief Artistic Officer von Art Basel, und Karim Crippa, Direktor der Art Basel Paris (Artsy). Darin bitten sie die Galerien, ihre Kojen bis Freitagabend unverändert zu lassen und erst nach offiziellen Anweisungen mit dem Abbau zu beginnen (Libération). Die Organisatoren warteten nicht auf einen Entscheid der Polizeipräfektur, sondern handelten selbst (Le Figaro).

Für das breite Publikum bleibt damit ein einziger Tag. Nach Avant-Première, zwei Preview-Tagen und Vernissage ist der Freitag zugleich Eröffnung und Finissage (Artsy).

Was vor dem Grand Palais geschah

Der Hintergrund ist eine Protestwelle, die Frankreich seit Wochen bewegt. Begonnen haben sie Schülerinnen und Schüler, die gegen die Zustände an ihren Schulen demonstrierten. Später kamen Gruppen hinzu, die gegen die hohen Lebenshaltungskosten protestieren. Am Wochenende des 17. Oktober kippte die Bewegung in einigen der schwersten Krawalle, die das Land seit Jahrzehnten erlebt hat (The New York Times). In ganz Frankreich wurden mindestens 2500 Personen festgenommen (The Art Newspaper). Auch auf den Champs-Élysées, nur wenige Schritte vom Grand Palais entfernt, wurden zahlreiche Geschäfte beschädigt (PNP/dpa). Am Samstagabend liess die Pariser Polizeipräfektur den Grand Palais vorsorglich vorübergehend schliessen (watson).

Den Ausschlag gaben zwei Dinge. Für Samstag, den 24. Oktober, ist ein neuer grosser Protesttag angekündigt. Zudem verbreitete sich in den sozialen Medien ein Aufruf, am Samstag um 16 Uhr «den Palais einzunehmen» (Beaux Arts Magazine). Laut Le Figaro stammte er vom Instagram-Konto «Documentations-art», das ankündigte, den «hegemonialen und konservativen Diskurs» der Kunstwelt bekämpfen zu wollen; der Beitrag erhielt Tausende Likes und Kommentare.

Die Lage laut Polizeipräfektur

Die offiziellen Verfügungen der Préfecture de Police zeigen, wie eng der Sicherheitsrahmen in dieser Woche war. In ihrem Verzeichnis der Arrêtés stehen für Oktober unter anderem nächtliche Ausgangssperren, ein Verbot bestimmter Demonstrationen sowie Verbote von Schutzausrüstung und Waffen im Umkreis von Schulen und Hochschulen in Paris und den angrenzenden Départements. Für Donnerstag erliess der Polizeipräfekt zusätzlich eine Gebietsverfügung, die Versammlungen und Demonstrationen in bestimmten Pariser Sektoren von 8 bis 20 Uhr untersagte, wie die Präfektur auf X mitteilte. Betroffen waren unter anderem das Gebiet um den Élysée-Palast und die Champs-Élysées, also genau das Viertel des Grand Palais (La Croix).

Für Samstag hat die Präfektur einen Demonstrationszug der Gewerkschaften, unter anderem der CGT, zwischen Bastille und Nation genehmigt. Die Route des Studierendenkollektivs Interfac und mehrerer Gilets jaunes von der Bastille zur Opéra wird dagegen verboten (Le Figaro). Mit Arrêté Nr. 2026-01415 untersagte die Präfektur zudem drei angemeldete Kundgebungen an der Avenue Gabriel beim Élysée-Palast (Sortir à Paris). Auf Anordnung der Präfektur schliessen am Samstag 24 Metrostationen, von den Champs-Élysées bis zum Quartier Latin (Sortir à Paris). Präsident Emmanuel Macron erklärte, am Samstag seien nur Gewerkschaftsdemonstrationen auf Routen erlaubt, die Geschäfte und öffentliche Gebäude schützen (L'Indépendant).

Die Art Basel ist mit ihrem Entscheid nicht allein. Louvre, Musée d'Orsay und Musée Picasso bleiben am Samstag geschlossen (actu.fr), ebenso die Fondation Louis Vuitton (Artforum). Das Aussenministerium verschob die Ausstellung «Passages – Pas sages» von Thierry Lemaire und Harry Nuriev; bei Guerlain an den Champs-Élysées entfiel der Eröffnungsabend zum Shalimar-Jubiläum (WWD).

Besucher mit Mantel und Aufschrift «Who curates the narratives» im Messegang
«Who curates the narratives?» – die Frage auf dem Mantel eines Besuchers wird in dieser Woche zum heimlichen Motto der Messe.

Die Messe, wie sie geplant war

Laut dem offiziellen Pressedossier der Art Basel vereint die fünfte Ausgabe 211 Galerien aus 41 Ländern und Regionen: 183 im Hauptsektor Galeries, 16 Einzelpräsentationen im Sektor Emergence und 12 kunsthistorische Projekte im Sektor Premise. 64 Aussteller betreiben Räume in Frankreich, 32 Galerien sind zum ersten Mal dabei, und ein Rekord von 12 Gemeinschaftskojen bringt 24 Galerien zusammen (Art Basel Press).

Es ist die erste Ausgabe unter Karim Crippa, der zuvor Kommunikationsdirektor der Art Basel Paris war (Art Basel). Neu sind der grössere Raum Salon Seine für den Sektor Premise, ein zusätzlicher Eingang über den Square Jean Perrin und das Gesprächsprogramm Conversations im Auditorium des Grand Palais (Art Basel). Premise darf als einer der wenigen Sektoren der Art Basel auch Werke zeigen, die vor 1900 entstanden sind; zu sehen sind unter anderem Sibylle Ruppert bei der Zürcher Galerie Blue Velvet, Derek Jarman, Tarsila do Amaral und Futura (Art Basel).

Besonders schmerzhaft trifft die Schliessung ein Format, das die Pariser Messe einzigartig machte: «Oh La La!», die Neuhängung am Freitag und Samstag, in diesem Jahr kuratiert von der Schauspielerin Philippine Leroy-Beaulieu zum Thema «Mythen und Legenden» (Art Basel Press). Mit dem Wegfall des Samstags verliert auch dieses Format seine zweite Hälfte.

Ein Rundgang in Bildern

Wer in dieser Woche durch das Hauptschiff ging, sah eine Messe, die gegen die Stimmung draussen auf Sinnlichkeit setzte. Gleich mehrere Kojen spielten mit Körper, Spiegelung und Pflanzenwelt.

Figur in floral besticktem Kleid vor transparenter Bahn, daneben eine Gazelle
Detail der Installation: Figur im floral bestickten Kleid, davor Gazelle und Wildpflanzen.
Robert Longo, Untitled (Daniel), 2026: Kohlezeichnung eines brüllenden Tigers
Robert Longo, «Untitled (Daniel)», 2026, Kohle auf Papier. Courtesy Pace.
Wandobjekt aus Spiegel, Korallen, Blüten und kleinen Schubladen
Spiegel-Assemblage mit Korallen, Blüten und Schubladen – ein kleines Kuriositätenkabinett an der Wand.

Ein Dialog aus Form und Farbe in der Koje der Tina Kim Gallery: Eine schleifenförmige Skulptur steht vor einem grossformatigen rosa Gemälde, dessen Oberfläche mit Schriftzeichen überzogen ist.

Schleifenförmige Skulptur vor rosa Gemälde mit Schriftzeichen, Koje der Tina Kim Gallery
Koje der Tina Kim Gallery mit zwei Gemälden und Skulptur
Skulptur und Malerei im Dialog: zwei Ansichten der Koje der Tina Kim Gallery.

Der Humor kam nicht zu kurz. Ein Blatt mit zwei orangefarbenen Fackellilien trägt das handgeschriebene Bekenntnis «I own seven pairs of underwear and seven pairs of socks. All identical.»

Gemalte Fackellilien mit handschriftlichem Text über Socken und Unterwäsche
Fackellilien und ein Bekenntnis zur Gleichförmigkeit: Malerei mit handgeschriebenem Text.
Metallskulptur auf weissem Sockel, dahinter farbige Malerei und Reliefs
Skulptur auf weissem Sockel, im Hintergrund leuchtende Figuration und Reliefarbeiten.

Zwei Büsten nach antikem Vorbild, die eine weiss mit schwarzen Punkten, die andere hautfarben mit überzeichneter Brust und roten Lippen, kommentieren Schönheitsideale von der Antike bis Instagram.

Zwei Büsten nach antikem Vorbild, eine weiss gepunktet, eine hautfarben
Antike, neu besetzt: zwei Büsten im Dialog.
Rote Plüschkrake auf Holzschaukel zwischen weissen Kojenwänden
Schaukel mit Krake, im Hintergrund die Eisenbögen des Grand Palais
Eine rote Plüschkrake auf einer Schaukel, aufgehängt zwischen zwei Kojenwänden; im Hintergrund die grünen Eisenbögen des Grand Palais.

Bei Regen Projects aus Los Angeles hängt Jack Piersons Wandarbeit «FAMOUS LAST WORDS» (2026) aus Metall und Holz (Daily Art Fair). In dieser Woche liest man den Titel unweigerlich doppelt.

Goldene und braune Einzelbuchstaben bilden «Famous Last Words» – Jack Pierson, Regen Projects
Jack Pierson, «FAMOUS LAST WORDS», 2026, Metall und Holz. Courtesy Regen Projects, Los Angeles.
Weisse Wand mit Spiralen aus unzähligen kleinen schwarzen Elementen
Installation aus schwebenden Uhrzeigern auf weissem Grund
Bewegung an der Wand: Spiralen aus unzähligen kleinen Elementen und eine Installation aus schwebenden Uhrzeigern – Zeit, die buchstäblich auseinanderfällt.
Besucherin im langen Kleid vor grossformatigem farbigem Bild
Eine Besucherin vor einem grossformatigen Bild aus dichten, farbigen Formen.

Die Klassiker

Im Sektor der Moderne dominierte Picasso, unter anderem mit einer Mutter-Kind-Darstellung und einem Männerkopf aus dem Jahr 1965. Daneben eine Bronzebüste von Alberto Giacometti mit zerklüfteter Oberfläche und, signiert und datiert 1947, ein Gemälde des CoBrA-Mitbegründers Karel Appel.

Gemälde von Pablo Picasso: Mutter mit Kind vor grünem Grund, 1965
Pablo Picasso, Mutter mit Kind, datiert 1965.
Pablo Picasso, Frauenbildnis mit roter Baskenmütze
Pablo Picasso, Bildnis einer Frau mit Baskenmütze.
Pablo Picasso, Männerkopf in Schwarz und Grün, datiert 11.10.65
Pablo Picasso, Kopf eines Mannes, datiert 11.10.65.
Alberto Giacometti: Bronzebüste eines Mannes mit zerklüfteter Oberfläche
Alberto Giacometti, Büste eines Mannes, Bronze.
Gemälde von Karel Appel, 1947: Figuren in leuchtenden Farben auf Schwarz
Karel Appel, signiert und datiert 1947: Figuren in leuchtenden Farbfeldern auf schwarzem Grund.
Weisse geschwungene Linien auf geschichteten schwarzen Flächen
Weisse, frei schwingende Linien auf schwarzen, geschichteten Flächen.

Der Markt: schnell, sicher, teuer

Bemerkenswert ist der Kontrast zwischen Strasse und Koje. Während draussen Barrieren standen, wurde drinnen in den ersten Stunden zügig verkauft. Laut Observer setzte Hauser & Wirth Gerhard Richters «Rokokotisch» (1965) für rund 10 Millionen Dollar und Georg Baselitz' «Der Hirte» (1965) für 10 Millionen Dollar ab. David Zwirner meldete ein Richter-Gemälde für 8,5 Millionen Dollar, Joan Mitchell (1957) für 3,8 Millionen und ein neues Bild von Marlene Dumas für 3 Millionen Dollar. White Cube verkaufte zwei Leinwände von Julie Mehretu für je 7,85 Millionen Dollar und ein Werk von Tracey Emin für 990 000 Pfund (Observer). P.P.O.W. verkaufte Martin Wongs vier Meter langes Gemälde «La Iglesia de Dios» (1986) für 1,75 Millionen Dollar an eine amerikanische Institution (ARTnews).

Der Ton dahinter ist vorsichtig. Der Pariser Berater Sascha Zerbib fasst die Stimmung zusammen: Die Sammler wollten sich rückversichern, seien bereit, ihre Budgets zu erhöhen, verlangten aber Provenienz und etablierte Werke (Observer). Thaddaeus Ropac sprach von einem sehr starken Eröffnungsnachmittag, obwohl die Sorge vor Demonstrationen einige Sammler von der Reise abgehalten habe (Observer). Für den New Yorker Berater Adam Green ist Paris inzwischen die Lieblingsmesse amerikanischer Sammler – die Proteste hätten sie nicht ferngehalten (Observer).

Wer den Preis bezahlt

Die Verkürzung trifft nicht alle gleich. Nach Berechnung von Le Figaro bleiben den Ausstellern vier statt sechs Verkaufstage, der Messe fehlen zwei Tage Ticketverkauf. Der Wiener Galerist Emanuel Layr hält die Schliessung für richtig, warnt aber, dass gerade kleinere und mittlere Galerien leiden: Viele Sammlerinnen und Sammler dieses Segments arbeiten unter der Woche und kommen erst am Wochenende (ARTnews). Eine kleinere Galerie berichtete, viele Besucher hätten den Sektor Emergence auf den oberen Galerien während der Preview gar nicht erreicht und wären erst am Wochenende gekommen (ARTnews).

Wendy Olsoff von P.P.O.W. erinnert an jene, die man selten sieht: Servicepersonal, das Schichten verliert, Taxifahrer und Restaurants, die vom Messepublikum leben (ARTnews). Ob es Entschädigungen gibt, ist offen. Ein Sprecher der Art Basel sagte, es sei «zu früh, um finanzielle oder vertragliche Folgen zu kommentieren», man stehe in direktem Kontakt mit den Galerien (ARTnews).

Abbau unter Zeitdruck

Nun beginnt die Logistik. Die Galerien dürfen ab Freitagabend Transportkisten in den Grand Palais bringen, am Samstag hat niemand Zutritt, je nach Lage ist Sonntag wieder Abbau möglich (ARTnews). Die Galerie Mennour wollte die Skulpturen von Alicja Kwade und Yinka Shonibare auf der gesperrten Avenue zwischen Grand und Petit Palais bereits am Freitag entfernen (Le Figaro). Schon vor der Eröffnung hatte die Messeleitung den Galerien mitgeteilt, die Sicherheitsmassnahmen seien maximal, mit Rammschutzbarrieren und zusätzlichem Personal (Le Figaro).

Kunst im Stadtraum

Über die Messehalle hinaus hatte die Art Basel ihr Public Program auf zehn Orte ausgeweitet, vom Petit Palais bis zum Palais d'Iéna (Art Basel). An der Avenue Winston Churchill steht Yayoi Kusamas «PUMPKIN (L)» (2014), präsentiert von David Zwirner (Art Basel). Auf dem Parvis des Droits-de-l'Homme zeigt White Cube drei monumentale Bronzen von Tracey Emin, im Petit Palais präsentiert Cosima von Bonin ihre Plüschtier-Skulpturen «The Beaux» (Art Basel). Im Grand Palais selbst blickt Louis Vuitton auf dem Balcon d'Honneur auf sieben Jahre Artycapucines zurück, mit Taschen von vierzehn Kunstschaffenden neben den Werken, die sie inspiriert haben, darunter Kusamas «Great Gigantic Pumpkin» (Metal Magazine).

Gelber, schwarz gepunkteter Kürbis von Yayoi Kusama im Grand Palais
Yayoi Kusamas gepunkteter Kürbis im Grand Palais.

Places: Genuss unter der Kuppel

Und weil eine Messe auch ein Ort ist, an dem man isst, lacht und sich verabredet: Zu den kleinen Freuden des Rundgangs gehörte ein hauchdünner, knuspriger Snack mit Kaviar aus der Qatar Lounge, serviert in einer weissen Papiertüte – mit Blick hinauf in die Stahl- und Glaskonstruktion von 1900. Die Lounge richten Qatar Airways, Qatar Sports Investments und QC+ nach dem Vorbild des Majlis aus, des traditionellen Empfangsraums der Golfregion; die Küche verantwortet Chefin Noof Al-Marri (Art Basel).

Knuspriger Kaviarsnack aus der Qatar Lounge in der Hand im Messegang
Snack aus der Qatar Lounge in weisser Papiertüte vor der Glaskuppel des Grand Palais
Knuspriges unter Glas: ein Kaviarsnack aus der Qatar Lounge, im Messegang und unter der Kuppel des Grand Palais.

DAPPO-Fazit

Die Art Basel Paris 2026 wird als Ausgabe der Gegensätze in Erinnerung bleiben. Drinnen Millionenverkäufe, kluge Kojen und ein Sektor Premise, der die Kunstgeschichte neu öffnet. Draussen eine Stadt im Ausnahmezustand, Ausgangssperren und ein Aufruf, den Palast einzunehmen. Die frühe Schliessung ist eine Vorsichtsmassnahme, die dem Ruf der Messe als verlässlich organisierte Plattform des Herbstes eher nützt als schadet. Den Preis zahlen aber vor allem junge Galerien und alle, die die Messe am Wochenende besuchen wollten. Die Frage auf dem Mantel des Besuchers bleibt: Who curates the narratives?

Praktische Hinweise: Die Art Basel verweist Reisende für aktuelle Informationen zur Lage auf das Office du Tourisme de Paris (Vanity Fair France). Verbindliche Auskünfte zu Demonstrationsrouten und Sperrzonen veröffentlicht die Préfecture de Police.

Fotos: DAPPO

Quellen

Offizielle Quellen

Medien

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