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When Light Becomes an Object: SANYARA

vor 24 Minuten
2 Min. Lesezeit

Warum gutes Licht längst mehr ist als nur Beleuchtung; und weshalb uns die Schweizer Designmarke SANYARA aufgefallen ist.


Vesper Luxe
Vesper Luxe

Es gibt Möbel, die einen Raum füllen. Kunst, die ihn prägt. Und dann gibt es Licht. Etwas, das man eigentlich nicht greifen kann und das trotzdem entscheidet, wie sich ein Raum anfühlt.


Genau an dieser Schnittstelle bewegt sich SANYARA. Die Schweizer Marke mit italienischer Designinspiration versteht Leuchten weniger als funktionale Lichtquelle und mehr als eigenständige Objekte im Raum. Moderne Architektur, natürliche Formen und klare Linien bilden dabei die gestalterische Grundlage.


Light changes everything

Man kann einen Raum perfekt einrichten; und trotzdem fühlt sich etwas nicht richtig an.

Oft ist es das Licht. Zu kühl. Zu direkt. Zu gleichmässig. Oder schlicht ohne Atmosphäre.

Interessant wird Beleuchtung für uns deshalb dort, wo sie nicht nur sichtbar macht, sondern selbst Teil der Gestaltung wird. Wenn eine Leuchte tagsüber als Objekt funktioniert und am Abend den Charakter des gesamten Raumes verändert.


Bei SANYARA wird dieser Gedanke besonders über Material transportiert.


Materials you want to touch

Marmor, Travertin, Holzmarmor, Kupfer, Edelstahl, Eisen oder Kristall: Die Kollektionen setzen bewusst auf Materialien, die eine eigene Oberfläche, Gewicht und Unregelmässigkeit mitbringen. Naturstein bedeutet dabei automatisch, dass nicht jedes Objekt exakt gleich aussieht; jede Maserung verändert das Stück ein wenig. Metalloberflächen werden laut SANYARA von Hand gefärbt, gebürstet und veredelt.

Und vielleicht liegt genau darin ein Teil ihres Reizes.


Denn während Interiors immer perfekter visualisiert werden können, suchen wir gleichzeitig wieder nach Dingen, die sich tatsächlich echt anfühlen.


Nach Stein, der nicht aussieht wie Stein, sondern Stein ist. Nach Oberflächen, die sich verändern dürfen. Nach Details, die nicht vollständig reproduzierbar sind.



Eclipse Aura
Eclipse Aura

Somewhere between furniture and sculpture

Besonders spannend finden wir Leuchten, bei denen man irgendwann aufhört, sie nur als Leuchte wahrzunehmen. Modelle wie Eclipse Aura kombinieren Naturmarmor und Stahl, Velora Light arbeitet mit Travertin und Aluminium, während die neuere Nocturne Royale Kollektion unter anderem Kristall, Kupfer und goldene Oberflächen aufgreift.

Dadurch bewegen sich die Objekte irgendwo zwischen Interior Piece, Lichtquelle und kleiner Skulptur.


Und genau dort wird Design interessant. Wenn Form, Material und Funktion so selbstverständlich zusammenkommen, dass man kaum noch darüber nachdenkt, wo das eine endet und das andere beginnt.


Why we are looking at lighting differently

Vielleicht haben wir Beleuchtung lange zu praktisch betrachtet.

Deckenlampe. Nachttischlampe. Leselicht. Dabei entscheidet kaum etwas so unmittelbar über Atmosphäre. Ein Hotelzimmer kann durch warmes Licht plötzlich ruhig wirken. Ein Restaurant intimer. Eine Lounge grosszügiger. Und dieselbe Architektur kann bei Tageslicht völlig anders erscheinen als am Abend.


Dass SANYARA seine Leuchten explizit auch für Hotels, Restaurants, Architektur- und Interior-Projekte positioniert, passt deshalb gut zu diesem Ansatz. Die Marke bietet dafür ein eigenes Trade-Programm für Interior Designer, Architektur, Hotellerie und Immobilienprojekte an.


The DAPPO Take

Was uns an SANYARA gefällt, ist weniger die Idee von „Luxury Lighting“ als vielmehr ein viel einfacherer Gedanke:

Licht verdient dieselbe Aufmerksamkeit wie das Möbelstück, auf das es fällt.


Ein schöner Raum entsteht selten durch ein einzelnes Statement Piece. Viel häufiger entsteht er durch das Zusammenspiel von Material, Proportion, Oberfläche und Atmosphäre.

Und gutes Licht ist vielleicht genau das Detail, das man nicht immer sofort sieht; aber sofort spürt.

 
 
 

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