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dipiù Spa: Die Kunst des Innehalten


Manchmal sind es nicht die grossen Erlebnisse, die einen Aufenthalt prägen. Sondern die Stunden dazwischen. Jene Momente, in denen man nichts erreichen muss, keinen Termin hat und einfach sein darf. Im Giardino Ascona findet man genau dafür einen Ort: das dipiù Spa im Giradino Ascona.


Während draussen die Tessinerpalmen im Wind schaukeln und der Lago Maggiore nur wenige Schritte entfernt liegt, eröffnet sich im Spa eine Welt, die ganz bewusst langsamer funktioniert. Schon beim Eintreten fällt die Ruhe auf. Keine Hektik, keine überladene Wellnesskulisse. Stattdessen warme Materialien, sanftes Licht und Räume, die zum Verweilen einladen.


Der Innenpool bildet das Herzstück. Das Wasser ist angenehm temperiert, die Atmosphäre ruhig. In den Sommermonaten verlagert sich vieles nach draussen. Zwischen Liegen, Grünflächen und dem Aussenpool entsteht jener mediterrane Lebensstil, für den das Tessin so geschätzt wird.


Doch das eigentliche Erlebnis beginnt oft erst eine Etage tiefer.

In der Edelsteinstube und dem Smaragd-Dampfbad verliert man schnell das Gefühl für Zeit. Die Wärme wirkt wohltuend, die Düfte sind dezent, die Umgebung angenehm zurückhaltend. Nichts drängt sich auf. Alles scheint darauf ausgelegt, Körper und Gedanken gleichermassen zur Ruhe kommen zu lassen.


Dabei versteht das Giardino Spa längst nicht mehr nur als Ort der Entspannung.

"Zeitgemässe Erholung bedeutet für uns ganzheitliches Wohlbefinden", erklärt mir Daniela Frutiger, CEO der Giardino Group. "Es geht darum, bewusst innezuhalten. Bewegung, Regeneration, Achtsamkeit und Ernährung gehören für uns genauso dazu wie klassische Spa-Anwendungen."




Dieser ganzheitliche Gedanke ist im gesamten Konzept spürbar. Die hauseigene Pflegelinie dipiù Cosmetics zieht sich wie ein roter Faden durch viele Behandlungen und verleiht dem Angebot eine persönliche Note. Statt beliebiger Anwendungen entsteht ein stimmiges Erlebnis mit eigener Identität.


Besonders angenehm ist dabei die Freiheit, den Tag nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Manche Gäste starten mit einer Trainingseinheit im modern ausgestatteten Fitnessbereich, andere gönnen sich eine Massage oder verbringen Stunden zwischen Pool, Sauna und Ruheraum.

Wir entscheiden uns für eine Kombination aus Aroma-Massage, Facial sowie Manicure und Pedicure, der sogenannten "Ladies Break". Es sind keine spektakulären Erlebnisse. Und genau deshalb funktionieren sie so gut. Die Behandlung beginnt, der Alltag rückt in den Hintergrund und plötzlich merkt man, wie selten man sich tatsächlich Zeit für sich selbst nimmt. Dass dieses Bedürfnis wächst, beobachtet auch Daniela Frutiger.


"Unsere Gäste suchen zunehmend bewusste Auszeiten. Rückzug spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch der Wunsch, langfristig etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Es geht weniger um schnelle Erholung als um nachhaltige Balance."


Das dipiù Spa verspricht keine Wunder und keine Transformation über Nacht. Stattdessen schafft es einen Raum, in dem man zur Ruhe kommen kann. Einen Ort, an dem man nicht ständig beschäftigt sein muss.


Als wir am späteren Abend wieder nach draussen treten, fällt das Licht weich durch die Tessinerpalmen. Die Sonne reflektiert im Koifischteich. Und für einen Moment scheint die Welt genau so, wie sie sein sollte: etwas langsamer, etwas ruhiger und erstaunlich leicht.

 
 
 

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