top of page

Fine Dining, Aromaküche, mehrfach ausgezeichnet: Das ECCO Ascona


Es gibt Restaurants, die beeindrucken wollen. Und es gibt jene, die überzeugen, ohne laut zu sein. Dieses gehört zur zweiten Kategorie. Mit zwei Michelin-Sternen, 18 GaultMillau-Punkten und der Auszeichnung «Aufsteiger des Jahres 2026» zählt das ECCO im Giardino Ascona zu den spannendsten Gourmetadressen der Schweiz und begeistert mit einer Küche, die Präzision, Kreativität und Leichtigkeit vereint.


Wer durch die Türen des mehrfach ausgezeichneten Restaurants tritt, spürt schnell, dass hier eine andere Form von Fine Dining gelebt wird. Die Atmosphäre ist ruhig, die Gestaltung modern. Der Blick richtet sich automatisch auf das Wesentliche: das Erlebnis am Tisch.

Unter der Leitung von Küchenchef Reto Brändli hat sich das ECCO eine Handschrift erarbeitet, die weniger auf Inszenierung als auf Präzision setzt. Die Gerichte wirken durchdacht, aber nie konstruiert. Jeder Teller erzählt von handwerklicher Sorgfalt, von Produktverständnis und einem feinen Gespür für Balance.


Bemerkenswert ist dabei die Leichtigkeit, die sich dadurch zieht. Obwohl das Restaurant zu den renommiertesten Adressen des Landes zählt, entsteht nie das Gefühl von Distanz oder Förmlichkeit. Vielmehr entwickelt sich eine entspannte Selbstverständlichkeit, die den Genuss in den Mittelpunkt stellt.


"Fine Dining darf heute nicht mehr distanziert wirken", sagt CEO der Giardino Group Daniela Frutiger. "Es geht darum, höchste Qualität mit einer gewissen Leichtigkeit zu verbinden. Kreativität entsteht nicht aus Komplexität, sondern aus Präzision und Produktverständnis."


Es entfaltet sich langsam eine kulinarische Erzählung. Nicht spektakulär, sondern subtil. Jeder Gang baut auf dem vorherigen auf, erweitert ihn, setzt einen neuen Akzent. Es ist eine Küche, die Aufmerksamkeit belohnt und gleichzeitig Raum für eigene Entdeckungen lässt.

Dabei beginnt alles mit dem Produkt.


"Regionalität und Saisonalität sind für uns die Basis jeder kulinarischen Arbeit", erklärt Daniela. "Sie geben Orientierung und Authentizität. Gleichzeitig denken wir Küche nicht lokal begrenzt, sondern offen und international."


Diese Offenheit zeigt sich in feinen Details. Regionale Zutaten treffen auf internationale Einflüsse, klassische Techniken auf moderne Interpretationen. Das Ergebnis ist keine Fusion-Küche, sondern eine eigenständige kulinarische Sprache, die ihre Wurzeln kennt und dennoch neugierig bleibt.


Ebenso spürbar ist der Teamgedanke, der hinter jedem Service steht. Die Abläufe in der Küche wirken mühelos. Doch gerade darin zeigt sich die Qualität eines Hauses.

"Handwerk ist die Grundlage. Ohne Präzision und Disziplin gibt es keine Qualität. Kreative Freiheit entsteht darauf aufbauend. Wir geben Raum für Ideen, gleichzeitig gibt es klare Qualitätsansprüche. In diesem Spannungsfeld entsteht Innovation."



Vielleicht ist es genau diese Haltung, die das ECCO so besonders macht. Hier wird Fine Dining nicht als Bühne verstanden, sondern als Begegnung. Zwischen Produkt und Handwerk. Zwischen Gast und Gastgeber. Zwischen Genuss und Erinnerung.


In Verbindung mit dem Giardino Ascona fügt sich das Restaurant nahtlos in das Gesamtbild des Hauses ein. Nach einem Tag am See, auf dem Golfplatz oder im Spa wirkt ein Abend im ECCO wie die kulinarische Fortsetzung derselben Philosophie: bewusst erleben, ohne Eile geniessen und Qualität dort erkennen, wo sie nicht erklärt werden muss.

 
 
 

Kommentare


bottom of page